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Bilder und Presseberichte

Impressionen von unseren Erdbeerfeldern:

Unsere Erdbeerfelder sind gepflegt und sauber mit Stroh ausgelegt. So kann auch bei regnerischem Wetter noch geerntet werden und die Früchte bleiben sauber.

Frische Erdbeeren - da kann weder mann noch frau widerstehen.


Mit Sahne? Auf einem Erdbeerkuchen? Als Erdbeerlimes? Als Marmelade? Einfach frisch ohne alles?
Entscheiden Sie selbst, was Sie leckeres daraus machen.

Unsere selbstgebaute und TÜV-geprüfte (!) Kastenrutsche ist der Hit bei allen Kindern!

So können die Erwachsenen in Ruhe pflücken und die Kinder kommen ebenfalls zu ihrem Vergnügen.

Unser Lehrpfad "Hummelnest" gibt auf unterhaltsame Weise Nachhilfe in Biologie. Oder hätten Sie gewusst, dass Hummeln stechen (allerdings nicht so heftig wie Bienen oder Wespen) und ob Hummeln pupsen (sie tun es nicht!)

Der Hummelpfad mit 12 Stationen befindet sich am westlichen Feldrand und steht allen Interessierten offen.


Warum Hummeln auf dem Erdbeerfeld?

Eigentlich ist es ja die Aufgabe von Bienen, die Blüten der Erdbeer-pflanzen zu befruchten. Aber die Bienen sind sehr kälteempfindlich. Erst wenn es schön warm ist, fliegen sie aus. Hummeln dagegen haben einen dicken Pelz und fliegen

schon bei 5 Grad aus.

So verbessern sie die Befruchtung der Erdbeerblüten besonders bei schlechtem und kaltem Wetter.

Presseberichte:

16.06.2010 Nordbayerische Nachrichten

Audienz bei der Königin der Früchtchen

Die Audienz ist kurz und sie hat schon begonnen: Nur fünf bis sechs Wochen lang gibt sich die „Königin der Früchte“ die Ehre. Auf neun Hektar werden im Landkreis Erlangen-Höchstadt Erdbeeren angepflanzt.

„Verbraucher, kauft beim Direktvermarkter.“ Diesen Appell schickt Landrat Eberhard Irlinger in die Runde, bevor er auf dem Erdbeerhof Schuster bei Höchstadt ein selbst gepflücktes Früchtchen in seinem Mund verschwinden lässt. Der Betrieb am Medbacher Weg ist einer von insgesamt 27 im Landkreis, der Erdbeeren anbaut. Der Landrat hat hier die Saison offiziell eröffnet.

Bereits seit zehn Jahren bietet die Familie Schuster hier auf einer Fläche von 1,5 Hektar sowie an einem anderen Standort beim Pödeldorf (Landkreis Bamberg) Rotes und Süßes zum Selberpflücken an. Ein pädagogisches Angebot für Kindergartenkinder und Grundschulklassen kommt hinzu.

In den vergangenen Jahren hat die Erdbeere als Sonderkultur in ERH an Bedeutung zu genommen, ließ Irlinger verlauten. Der Ab-Hof-Verkauf spiele bei der Vermarktung eine besonders wichtige Rolle.


Erdbeersaison endet heuer früher

27.06.2011   Ort: Ailsbach/Gremsdorf  Von: Cornelia Schaub  Fränkischer Tag

Süße Früchtchen Die Zeit der süßen Früchtchen ist im Landkreis Erlangen-Höchstadt schon fast vorbei. "Früher als gewöhnlich", sagt Jürgen Krafft aus Ailsbach, und macht das Wetter für Ernteausfälle verantwortlich.

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Jürgen Krafft zeigt zwei der wenigen Früchte, die noch auf seinem Feld zu finden sind. Foto: Cornelia Schaub

Man muss schon genau hinsehen, will man sie auf dem Feld noch entdecken. Nur noch wenige von ihnen sind übrig und sie gehören fürwahr nicht zu den größten und schönsten ihrer Art. Doch beinahe trotzig recken sich einige letzte Erdbeeren der Sonne entgegen, so als ob sie es selbst nicht wahrhaben wollten: Die Erdbeersaison 2011 ist - früher als sonst - im Landkreis fast überall schon vorbei.
So wie auf dem Feld von Landwirt Jürgen Krafft aus Ailsbach: "Wir haben am Donnerstag das letzte Mal geerntet - jetzt lohnt es sich nicht mehr." Seine etwa 2000 Pflanzen der Sorten "Elvira" und "Elsanta" - alle ungespritzt und ungedüngt, wie er betont - haben in den letzten Wochen pro Tag etwa 400 Pfund Ertrag gebracht. "Aber das Wetter hat uns dieses Jahr übel mitgespielt: Erst gab es Frost, sodass ein Teil der Blüten erfroren ist", erklärt Jürgen Krafft und zeigt auf Falten an einer Beere, die diesen Frostschaden auch jetzt noch sichtbar machen. "Dann gab es eine lange Trockenphase, die Pflanzen bekamen nicht genug Wasser. Und schließlich waren die letzten Wochen zu verregnet - so fehlte den Beeren die Sonne zum Reifen", beschreibt er das ganze Dilemma dieser Saison. Während sonst sogar noch Früchte zum Herstellen von Marmelade übrig waren, kann Familie Krafft dieses Jahr daher nicht einmal die Nachfrage nach den Beeren bedienen.
Der teilweise Ernteausfall wiegt allerdings nicht ganz so schlimm, da die Kraffts unter dem Firmennamen "Selbstvermarktung Wehr" vor allem Gemüsekonserven jeglicher Art - von Meerrettich über Sauerkraut bis hin zu Paprika - verkaufen. "Das Wetterrisiko hat man in der Landwirtschaft immer, daher lassen wir uns auch von dieser Erdbeersaison nicht entmutigen", gibt sich Jürgen Krafft kämpferisch.
Etwas besser sieht es auf dem Feld von Familie Schuster in Gremsdorf aus. "Wir können es uns fast selbst nicht erklären, aber hier hängen tatsächlich noch große Früchte an den Stauden, die wir in dieser Woche ernten können", freut sich Gabi Schuster vom gleichnamigen Erdbeerhof. Während auf ihrem doppelt so großen Hauptfeld in Pödeldorf bei Bamberg die Ernte am Sonntag beendet wurde, ist das Feld hier sogar noch für Selbstpflücker geöffnet.
Doch auch diese knapp 20 000 Pflanzen hat es heuer kalt erwischt: "Etwa ein Drittel der Blüten ist erfroren", schätzt Gabi Schuster. "Dabei decken wir die Stauden teilweise ab, vor allem die Frühsorten wie die "Clery" - aber mit diesen beiden späten Frostnächten im Mai hat niemand gerechnet. Und der Regen der letzten Wochen hat der Ernte auch nicht gerade gut getan." Daher mussten die Felder auch an manchen Tagen geschlossen bleiben, obwohl es genug Nachfrage gegeben hätte.
Gerade Selbstpflücker kommen immer zahlreicher. Gabi Schuster führt dies darauf zurück, dass sie vor allem geschmackintensive Sorten anbauen, während die Erdbeeren im Supermarkt in erster Linie lange haltbar und gut zu transportieren sein müssen. Zusätzlich verkaufen die Schusters selbst gemachte Erdbeerprodukte wie Erdbeerlimes und Erdbeer fruchtaufstriche. "Außerdem hat sich das Erdbeerpflücken zu einer beliebten Freizeitaktivität entwickelt - schließlich macht es Spaß und man kann die frischen Beeren zu Hause gleich weiterverarbeiten. Das gefällt vor allem den Kindern", weiß Gabi Schuster aus Erfahrung.
Und damit dieser Spaß mit der aktuellen Erdbeersaison nicht sein jähes Ende findet, haben Gabi Schuster und ihr Mann Johannes noch weitere Früchte in petto: Bereits in dieser Woche startet auf ihrem Gremsdorfer Feld zum ersten Mal die Heidelbeersaison.